Zum Hauptinhalt springen

Rotting Demise – Black Metal

Rotting Demise – Melodic Black Metal Bandfoto aus Gelsenkirchen

Rotting Demise

Symphonic Black/Death Metal aus dem Ruhrpott

Verwurzelt im Ruhrpott erschaffen Rotting Demise eine dunkle Klanglandschaft an der Schnittstelle von Black Metal, Death Metal und atmosphärischen Elementen. Die Formation verbindet schnelle Tempoausbrüche und ein vielschichtiges Gesangsspektrum mit orchestraler Dichte und akustischen Ruhepolen. Anstatt sich auf eine starre Formel festzulegen, lebt der Sound von klaren Kontrasten: düster, vielseitig und geprägt von stetiger Dynamik.

Links & Kanäle

Instagram

YouTube

Musikalische Evolution: von Death Metal hin zum Symphonic Black/Death Metal

Der Weg der Band begann 2018 in Gelsenkirchen. Mit der EP Casket Birth (2018) trat das damalige Quintett erstmals in der deutschen Szene in Erscheinung. Der Sound basierte auf klassischem Death Metal mit atmosphärischen Zwischentönen, bei dem die Bühnenoptik schon eine große Rolle gespielt hat.

Das 2023 veröffentlichte Debütalbum My Whole Wrath führte diesen Ansatz fort und lieferte eine geradlinige Soundbasis mit prägnantem Gesang und hoher Moshpit-Tauglichkeit.

Mit dem Album The Unholy Veil Of Silence (2025) erweiterte die Band ihr Spektrum spürbar. Die Musik öffnete sich stärker für Facetten des Symphonic Black/Death Metal und des Dark Metal.

Zwischen treibender Melancholie und rasenden Passagen setzen prägnante Soli und akustische Gitarren bewusste Akzente. Die Band erfand sich selbst neu und das aufwendige Bühnenbild passte sich dem Sound an.

Inhaltlich vereint das Album zwei zentrale Stränge: Zum einen die Anklage gegen religiöse Zwänge, Dogmen und institutionellen Machtmissbrauch. Stücke wie „God’s Falling Kingdom“, „Nailed And Forgotten“ und „Lucifer’s Dawn“ nutzen die Symbolik des Widerstands als Absage an blinden Gehorsam, während Titel wie „The Unholy Veil Of Silence“ und „The Devil’s Verdict“ eine schonungslose Demaskierung sind, in der der Missbrauch Schutzbefohlener innerhalb kirchlicher Organisationen den Kern bildet.

Zum anderen stehen persönliche Themen im Mittelpunkt: Veranlasst durch Verluste im Umfeld der Band verarbeiten Songs wie „Death Hunts Us All“ und „In Memoriam Moriendi“ die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit und die Schwere der Trauer. Letzterer Song ist ein Cover der Kölner Band Atrium Noctis, das neu interpretiert wurde, nachdem Gründerin Heike Grenzius, besser bekannt unter dem Pseudonym „Hydra Gorgonia“, den Kampf gegen den Krebs verlor. Silence schrieb den Song als damaliges Mitglied, und das dazugehörige Album Home wurde im Jahre 2010 veröffentlicht.

Den persönlichsten Track bildet „Monument Without Fears“, der zum einen als musikalisches Denkmal im Falle des Todes von Silence zu verstehen ist und auf der anderen Seite eine bildhafte Geschichte erzählt, bei der drei Menschen nach Jahren menschlicher Gewalt in Wort und Tat zusammengefunden haben – was die persönliche Lebens- und Beziehungsform von Silence beschreibt. Diese emotionale Nahbarkeit geht über den Tod hinaus und beschreibt den menschlichen Zusammenhalt, während die atmosphärische Film-Hommage „Valak Regnat“ und das finale Instrumental „Remembrance Of The Dead“ den Bogen als Erinnerung an bereits verstorbene Personen abrunden.

Fakten & Besetzung

  • Herkunft: Gelsenkirchen
  • Genre: Symphonic Black/Death Metal
  • Besetzung: Silence (Vocals), Mephisto (Gitarre), Belial (Schlagzeug), Orcus (Gitarre)

Diskografie von Rotting Demise (Auszug)

  • 2019: Casket Birth
  • 2023: My Whole Wrath
  • 2025: The Unholy Veil Of Silence

Hier in Rotting Demise reinhören:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen